Peter O`Toole Foto-Quelle: mythicalmonkey.blogspot

Peter O`Toole
Foto-Quelle: mythicalmonkey.blogspot

„Ich werde kein gewöhnlicher Mann sein, weil es mein Recht ist, ein ungewöhnlicher Mann zu sein“.

 

Dies sind die Worte, die einmal Peter O`Tool in einem Gedicht geschrieben und mit diesem Geschriebenen unmissverständlich dokumentiert hat, sein Lebensprinzip nach welchem er ein ganzes Leben lang lebte. Ungewöhnlich. Er war ironisch und manchmal zynisch und immer ganz cool. Mit großem Selbstbewusstsein füllte er die Rollen, welche er spielte, aus.

Aufgewachsen ist Peter O`Tool in ärmlichen Verhältnissen, sodass er erst spät lesen und schreiben lernte und erst ab seinem 11. Lebensjahr die Schule besuchte. Allerdings ist er gerade mal drei Jahre zur Schule gegangen. Bis zu seinem 18. Lebensjahr arbeitete er als Laufbursche und verbrachte seine Militärdienstzeit auf einem U-Boot. Seine schauspielerische Karriere begann zunächst in einer Laienspielgruppe.

„Ein guter Schauspieler wirst Du erst sein, wenn du die Rollen die Du spielst, fühlen kannst“. Dies sagte Peter O`Tool einmal in einem Interview. ( Gefühle sind Energie) Er fühlte die Rollen und setzte die Figuren in einer unverwechselbaren Weise um. Seine schauspielerische Karriere beendet er selber mit den Worten: „Ich bin nicht mehr mit dem Herzen dabei…“.

Seine ungewöhnliche Persönlichkeit oder das ungewöhnliche Umsetzen seiner Schauspielkunst führte wohl dazu das Peter O`Tool zwar berühmt wurde, nie aber einen Oscar erhielt. Obwohl er acht Mal für den Oscar nominiert wurde. Sein ungewöhnliche schauspielerische Leistung wurde „nur“ mit einem „Oscar für sein Lebenswerk“ anerkannt. Ungewöhnlich auch hier. Zunächst wollte er diesen „Sonderpreis“ nicht annehmen.

Immer wieder ist Peter O`Toole in den Alkohol geflüchtet, aber mit großem Bewusstsein hat er den Alkoholkonsum beendet.

Dass wir ihn als herausragenden Schauspieler in Erinnerung behalten, liegt vor allem daran, dass er ein ungewöhnlicher Mann gewesen ist.

 

 

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