Am 9. Mai 1994 wurde Nelson Mandela zum ersten schwarzen Präsidenten Südafrikas gewählt. Damit endete ein Prozess, welcher die Welt verändert hat und gleichzeitig hat ein Prozess begonnen, welcher die Welt bis heute beeinflusst.
In seiner Antrittsrede hat Nelson Mandela die Grundlagen und die Philosophie der Kraft seines Schaffens sehr eindrucksvoll in die Welt getragen.

Aus der Antrittsrede von Nelson Mandela 1994

„Unsere tiefste Angst ist nicht,
dass wir unzulänglich sind,
unsere tiefste Angst ist,
dass wir unermesslich machtvoll sind.
Es ist unser Licht, das wir fürchten, nicht unsere Dunkelheit.
Wir fragen uns:
„Wer bin ich eigentlich, dass ich leuchtend, hinreißend, begnadet und phantastisch sein darf?“
Wer bist du denn, es nicht zu sein?
Du bist ein Kind Gottes.
Wenn du dich klein machst,
dient das der Welt nicht.
Es hat nichts mit Erleuchtung zu tun,
wenn du schrumpfst,
damit andere um dich herum sich nicht verunsichert fühlen.
Wir wurden geboren,
um die Herrlichkeit Gottes zu verwirklichen,
die in uns ist.
Sie ist nicht nur in einigen von uns:
Sie ist in jedem Menschen.
Und wenn wir unser eigenes Licht erstrahlen lassen wollen,
geben wir unbewusst anderen Menschen die Erlaubnis, dasselbe zu tun.
Wenn wir uns von unserer eigenen Angst befreit haben,
wird unsere Gegenwart ohne unser Zutun andere befreien“.

 

Unser eigenes Licht erstrahlen lassen.

 

 

 

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